Ausbildungsbeginn 2025: Ihre Möglichkeiten, wenn pubertäres Gehabe in Aggression und Gewalt umschlägt

Immer häufiger fallen in den letzten Jahren Jugendliche und junge Erwachsene (überwiegend männlich) durch Gewalttaten auf. Als mögliche Gründe nennt das Bundeskriminalamt anhaltende psychologische Belastungen, z. B. durch die Folgen der Corona-Pandemie, aber auch eigene Gewalterfahrungen der jungen Menschen. Die aktuellen Krisen wie Nahostkrieg, Ukrainekrieg, die neue Rolle der USA und die allgemein aufgeheizte Diskussion über diese Themen werden ihr Übriges beitragen. Wenn nun im August/September die neuen Auszubildenden anfangen, stellt sich für Sie als Arbeitgeber die Frage: Was tun, wenn einer davon aggressiv oder gewalttätig wird?

Hildegard Gemünden

09.08.2025 · 2 Min Lesezeit

Handeln Sie zügig, damit Sie vor Ende der Probezeit Klarheit haben

Sowohl verbale als auch körperliche Attacken können sich hochschaukeln und das Klima unter den Kollegen nachhaltig vergiften. Außerdem können Sie einem Auszubildenden nur während der Probezeit leicht kündigen. Es ist deshalb kontraproduktiv, erst einmal abzuwarten, wenn ein Azubi aggressiv wird. Das gilt insbesondere, wenn der Azubi in seinem bisherigen Umfeld erlebt hat, dass Konflikte mit Gewalt gelöst wurden. Dann müssen Sie dauerhaft mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft rechnen. Machen Sie daher schon beim ersten Vorfall deutlich, dass Sie weder körperliche noch verbale Aggressionen akzeptieren.

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