Mit 6 Schritten zum schnellen Arbeitszeugnis
Die eigentliche Schwierigkeit beim Ausstellen eines Arbeitszeugnisses ist, jeweils die richtige Formulierung zu finden. Dies erleichtert Ihnen folgende konsequente Strukturierung des qualifizierten Arbeitszeugnisses.
Michael T. Sobik
13.10.2026
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1 Min Lesezeit
Schritt 1: Überschrift Schritt 2: Persönliche Daten Schritt 3: Tätigkeiten Schritt 4: Leistung Schritt 5: Verhalten Schritt 6: Schluss 1 Die Überschrift ist wichtig
Das Zeugnis beginnt mit einer passenden Überschrift. Eine solche verhindert nicht nur Verwechslungen, sondern gibt zugleich den weiteren Inhalt und Aufbau vor. 2 Starten Sie mit den persönlichen Daten
Am Anfang eines jeden Zeugnisses sollten Sie zunächst die wesentlichen Personalien Ihres Mitarbeiters angeben. Dazu gehören: Vor- und Nachname, gegebenenfalls Geburtsname und akademische Titel sowie Geburtsdatum und Geburtsort Angaben zur Dauer des Arbeitsverhältnisses und eine Kurzbezeichnung der vom Mitarbeiter eingenommenen Position 3 Beschreiben Sie jetzt Aufgaben und Tätigkeit
Im Anschluss an die Einleitung sind die Tätigkeiten zu beschreiben, die Ihr Mitarbeiter im Laufe seines Arbeitsverhältnisses ausgeübt hat. Die bloße Berufsbezeichnung genügt nicht. Eine umfassende Aufgabenbeschreibung sollte deshalb folgende Punkte enthalten: Beschreibung des Unternehmens hierarchische Position übertragene Aufgabengebiete eventuell eingeräumte besondere Kompetenzen, zum Beispiel Prokura, und die berufliche Entwicklung, etwa Beförderungen 4 Jetzt folgt die Leistungsbeurteilung
Anschließend ist die Leistung Ihres Mitarbeiters zu bewerten. Für ein vollständiges Zeugnis sollten Sie dabei eine Einschätzung zu den nachstehenden Punkten vornehmen: Arbeitsbefähigung: Auffassungsgabe, Belastbarkeit und Erfahrungen Leistungsbereitschaft: Arbeitswille, Motivation und Eigeninitiative Arbeitsweise: etwa Sorgfalt, Selbstständigkeit und Loyalität Arbeitsergebnis: Tempo, Qualität und Verhandlungsgeschick gegebenenfalls besonders zu erwähnende Erfolge, etwa Erfindungen oder Krisenmanagement 5 Mitarbeiterverhalten bewerten
Im Rahmen eines qualifizierten Arbeitszeugnisses müssen Sie neben der Leistung auch das Verhalten Ihres Mitarbeiters beurteilen, und zwar gegenüber Vorgesetzten und Kollegen sowie gegenüber Dritten. 6 Gute Wünsche zum Schluss?
Im letzten Absatz des Arbeitszeugnisses geht es um die Art und Weise der Beendigung des Arbeitsverhältnisses und gegebenenfalls um Dank für die Zusammenarbeit, Bedauern über das Ausscheiden und Wünsche für die Zukunft.
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