Nie mehr Ärger über das Arbeitszeugnis: So vermeiden Sie lästige Diskussionen und Prozesse

Es ist erschreckend, wie oft Streitigkeiten über Arbeitszeugnisse vor Gericht landen. Denn Sie als Arbeitgeber haben hiervon nichts und sollten deshalb auch nicht unnötig viel Zeit und Nerven in Arbeitszeugnisse stecken. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit möglichst wenig Aufwand qualifizierte Arbeitszeugnisse schreiben, die der aktuellen Rechtsprechung entsprechen und in der Regel auch Ihren Mitarbeiter zufriedenstellen.

Hildegard Gemünden

09.06.2026 · 4 Min Lesezeit

Geben Sie dem Zeugnis nicht mehr Bedeutung, als es hat

Seien Sie ehrlich: Legen Sie in den Arbeitszeugnissen Ihrer Bewerber jedes Wort auf die Goldwaage? Glauben Sie jede sehr gute Beurteilung? Ist es zwangsläufig so, dass auch Sie mit einem Bewerber unzufrieden sein werden, nur weil dessen früherer Arbeitgeber mit ihm unzufrieden war? Vermutlich beantworten Sie alle diese Fragen mit Nein. Sie haben also nichts davon, wenn der frühere Arbeitgeber versucht, im Arbeitszeugnis genau zu vermitteln, warum und in welcher Hinsicht er mit diesem Mitarbeiter unzufrieden war.

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