Überstunden: Wie Sie die Vergütung für Mehrarbeit richtig abrechnen

Mehrarbeit und deren Vergütung sind ein heikles Thema, aber leider kaum zu vermeiden. Das gilt etwa in der Urlaubs- oder Erkältungssaison oder aufgrund von Fachkräftemangel. Klar ist: Mitarbeiter sollen für ihre Mehrarbeit anständig entlohnt werden. Ihr Unternehmen sollte aber auch nicht mehr zahlen als nötig. Sie als Entgeltabrechner sitzen häufig zwischen sämtlichen Stühlen und sollen alles richtig machen. Lesen Sie hier, worauf es bei der Abrechnung der Überstundenvergütungen ankommt.

Britta Schwalm

26.06.2026 · 5 Min Lesezeit

Fehlt es im Unternehmen an Mitarbeitern, ist es von Vorteil, wenn die vorhandenen Beschäftigten zu Überstunden bereit sind. Mehrarbeit wird zwar vergütet und manchmal sogar durch Zuschläge belohnt. Trotzdem sind viele Arbeitnehmer nicht gerade begeistert, wenn von Überstunden die Rede ist. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie sämtliche Überstundenvergütungen richtig einordnen und betriebsprüfungssicher abrechnen.

Was sind Überstunden?

Überstunden werden häufig, beispielsweise in zahlreichen Tarifverträgen, auch als „Mehrarbeit“ bezeichnet. Der Begriff ist nicht einheitlich. Bei der Überprüfung, ob Überstunden vorliegen, gehen Sie von den konkreten Arbeitsbedingungen des Mitarbeiters aus. Grundsätzlich liegen Überstunden vor, wenn Arbeit

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