„Wie formulieren wir mit möglichst wenig Aufwand ein qualifiziertes Zeugnis für einen Praktikanten?“

Leser haben uns diese Frage gestellt – wir liefern die Antwort.

Hildegard Gemünden

13.10.2026 · 2 Min Lesezeit




Frage








Wir beschäftigen in unserem Unternehmen gelegentlich Schüler oder Studenten



für mehrere Wochen oder sogar Monate in einem freiwilligen Praktikum. Zum



Abschluss des Praktikums wünschen diese in der Regel ein Praktikumszeugnis.



Wir wollen sie dabei nicht mit einem einfachen Tätigkeitsnachweis abspeisen,



aber auch nicht zu viel Aufwand betreiben. Haben Sie ein Muster oder einen



Leitfaden, wie wir ein qualifiziertes Zeugnis ohne großen Aufwand formulieren?















Antwort








Nutzen Sie das folgende Muster als Gerüst für ein Praktikumszeugnis.















Praktikumszeugnis









Herr/Frau …, geboren am



… in



…, hat in unserem Unternehmen



in der Zeit vom … bis



… ein freiwilliges Praktikum



absolviert.











XY (Ihr Unternehmensname) ist



ein Unternehmen …



(kurze Unternehmensbeschreibung).











Während des Praktikums hat Herr/Frau



… die folgenden Bereiche



kennengelernt:



…











Seine/Ihre Aufgaben waren:







konkrete Aufgaben oder Projektbeschreibung











…





…









Herr/Frau … erwies sich während



des Praktikums als ….



Besonders hervorzuheben ist



….











Die ihm/ihr übertragenen Aufgaben führte Herr/Frau



… (stets) zu unserer



…



(zum Beispiel vollsten oder vollen) Zufriedenheit aus.











Sein/Ihr persönliches Verhalten gegenüber



… war



….











Das Praktikum endet zum vereinbarten Termin. Wir könnten uns durchaus



vorstellen, ihn/sie künftig beziehungsweise nach Abschluss seines/ihres



Studiums erneut zu beschäftigen. Wir bedanken uns für die



… Zusammenarbeit und wünschen



ihm/ihr für seine/ihre berufliche und persönliche Zukunft weiterhin viel



Erfolg und alles Gute.











Ort/Datum



Unterschrift



















Tätigkeitsnachweis: Diese Punkte gehören auf jeden Fall ins Praktikumszeugnis











  • Name, Geburtsdatum und Geburtsort des Praktikanten




  • Dauer des Praktikums








  • Kurze Beschreibung Ihres Unternehmens: Der Zeugnisleser soll einschätzen



    können, in welchem Umfeld der Praktikant tätig war. Nennen Sie insbesondere



    Ihre Branche (Was produzieren oder leisten Sie?) und die Größenordnung



    (zum Beispiel international tätig, mittelständisch, Familienbetrieb,



    eventuell Mitarbeiterzahl).











  • Aufgaben des Praktikanten: In welchem Bereich wurde er eingesetzt? Was hat



    er kennengelernt? Welche Aufgaben hat er erledigt?



















    Zur Beurteilung des Praktikanten ergänzen Sie diese Punkte









  • Einsatzfreude, Motivation und Interesse




  • Zuverlässigkeit








  • „Geschick“ bei den geforderten Arbeiten, eventuell Geschwindigkeit,



    Belastbarkeit, Sorgfalt, Auffassungsgabe und Kommunikationsfähigkeit –



    je nachdem, was im jeweiligen Bereich wichtig ist und was Sie beobachten



    konnten











  • Verhalten im Team und – je nach Tätigkeit – gegenüber Kunden und



    Geschäftspartnern







  • Dank und gute Wünsche












  • Zum Abschluss








    Zum Abschluss können Sie dem Praktikanten für seine Tätigkeit danken und ihm



    alles Gute für seine Zukunft wünschen. Dass Sie den Praktikanten gegebenenfalls



    erneut einstellen würden, sollten Sie nur erwähnen, wenn es auch stimmt.



















    Vorsicht mit Negativformulierungen!








    Teilnehmer an einem freiwilligen Praktikum können wie jeder andere Arbeitnehmer



    ein qualifiziertes Zeugnis verlangen. Negatives müssen Sie dabei wohlwollend



    formulieren.











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